
Implantatmaterial
Der Langzeiterfolg einer Implantattherapie wird von verschiedenen Faktoren bestimmt. Neben der persönlichen Situation des Patienten (Knochenangebot, Knochendichte des Implantatlagers) spielen das Implantatmaterial, das Implantatdesign und die Implantatoberfläche eine wichtige Rolle für den Erfolg einer Implantatbehandlung.
Implantate sind künstliche Zahnwurzeln. Sie werden aus reinem bzw. hochreinem Titan, das wie körpereigenes Gewebe angenommen wird, hergestellt. Gründe für den Einsatz von Titan als bevorzugtes sind dessen spezifische Eigenschaften: mechanische Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit und Biokompatibilität. Seit über 40 Jahren liegen fundierte, weltweite Erkenntnisse und Erfahrungen mit Titanimplantaten in der Zahnheilkunde vor. Keramik hat sich als Standartmaterial für Zahnimplantate nicht durchgesetzt. Neueste Entwicklung ist ein Material, das sich aus Titan und Zirkonium zusammensetzt. Dieses innovative Hochleistungsmaterial soll eine deutlich verbesserte Stabilität im Vergleich zu Reintitan haben und bei begrenztem Platzangebot den Einsatz von durchmesserreduzierten Implantaten ermöglichen.
Idealer Werkstoff in der Implantologie ist Titan. Hochreines Titan ist besonders gewebefreundlich und bildet mit dem Knochen einen sicheren Verbund. Zu technisch reinem Titan Grad 4 sind keine Allergien bekannt.
Zusammensetzung - technisch reines Titan Grad 4
| O | 0,45 % max. |
| Fe | 0,30 % max. |
| C | 0,10 % max. |
| N | 0,05 % max. |
| H | 0,015 % max. |
| Titan | Rest |
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