
Welche Risiken bestehen?
Medizinische bzw. operative Eingriffe sind mit Risiken verbunden. Trotz ausgereifter Implantatdesigns, langer Erfahrung und neuer Operationstechniken können wie bei jeder medizinischen Therapie auch in der Implantologie Komplikationen auftreten. Vor dem Eingriff informiert Ihr Arzt Sie ausführlich über die möglichen Risiken der Behandlung.
An dieser Stelle sind nur einige Risiken beispielhaft genannt:
- Intraoperative Komplikationen
- Allgemeine Unverträglichkeitsreaktionen auf das Anästhetikum
- Verletzungen wichtiger anatomischer Strukturen
- Schädigung von Nerven, insbesondere in der Unterkiefer-Region der Nervus Mandibularis. (Implantatdiagnostik und die intraoperative Abbildung des Nervs sorgen dafür, dass der Nerv nicht verletzt wird.)
- Postoperative Komplikationen Verletzungen von Blutgefäßen können zu Blutergüssen, Schwellungen und Nachblutungen führen.
Spätkomplikationen
Spätkomplikationen bei Implantaten sind selten. Sie sind oft auf chronische Infekte oder mangelnde Mundhygiene zurückzuführen. Die so genannte Implantatmukositis oder die Periimplantitis (Entzündung und Rückgang der Schleimhaut und des Knochens im Bereich eines oder mehrerer Implantate) sind biologische Komplikationen mit infektiöser Ursache. Die Periimplantitis greift den an das Implantat angrenzenden Knochen an. Es kommt zu einem infektionsbedingten, periimplantären Knochenverlust. Bleibt eine Periimplantitis unbehandelt, gehen Implantate verloren. Reaktionen auf das Implantatmaterial Titan sind nicht bekannt.
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