13.10.2026
Künstliche Intelligenz liest mit auf dem Röntgenbild
Software, die Röntgenbilder mit auswertet, ist in Zahnarztpraxen inzwischen verbreitet. Sie markiert Auffälligkeiten, hebt mögliche Kariesstellen hervor und stellt Knochenverläufe strukturiert dar.
Der Nutzen liegt im zweiten Blick: Die Software wird nicht müde und übersieht nichts aus Routine. In Studien werden beginnende Kariesstellen so früher erkannt als mit bloßem Auge.
Wichtig ist, was das nicht ist: eine Diagnose. Die Software markiert, der Zahnarzt entscheidet. Sie kennt weder Ihre Beschwerden noch Ihre Vorgeschichte, und sie meldet auch Auffälligkeiten, die sich als harmlos erweisen.
In der Implantologie hilft die automatische Erkennung anatomischer Strukturen aus 3D-Aufnahmen vor allem bei der Planung — Nervverläufe und Kieferhöhle werden schneller sichtbar gemacht als von Hand.
Quelle: Whitepaper Künstliche Intelligenz in der Zahnmedizin